Spaziergang an der Spree: Lernen Sie Berlin von seiner schönsten Seite kennen

Spaziergang an der Spree: Lernen Sie Berlin von seiner schönsten Seite kennen

Spaziergang an der Spree: Lernen Sie Berlin von seiner schönsten Seite kennen 3499 2333 GLINT

Die Spree ist Berlins bekanntester Fluss. Ganze 44 Kilometer fließt sie durch das Stadtgebiet und bietet fußläufig zum GLINT mitten in der Großstadt eine Möglichkeit zum Erholen und Sport machen. Gehen Sie mit uns an der Spree spazieren, um Berlin von seiner schönsten Seite zu erleben.

Entdecken Sie Berlin auf einem Spaziergang entlang der Spree.


Diese Stationen erwarten Sie

Unser Spaziergang umfasst fünf Stationen, von der Museumsinsel bis zum Nikolaiviertel. Abends kehren wir dann zur Museumsinsel zurück, um direkt am Spreeufer zu tanzen und einen Drink zu genießen.

Start: Museumsinsel

Wir beginnen unseren Spaziergang entlang der Spree durch Berlin-Mitte an der Museumsinsel. Im nördlichen Teil der Spreeinsel gelegen, bildet die Museumsinsel mit ihren fünf Weltklasse-Museen eine der wichtigsten kulturellen Attraktionen Berlins. Im Alten Museum, dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Bode-Museum und dem Pergamonmuseum können Sie verschiedene archäologische Sammlungen entdecken und die Kunst des 19. Jahrhunderts erleben. Besonders die weltbekannte Büste der ägyptischen Königin Nofretete zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern in das Neue Museum an. Planen Sie etwas Zeit ein, falls Sie den Spaziergang mit einem Museumsbesuch verbinden wollen. Die umfangreichen Sammlungen verdienen es, ausführlich genossen zu werden.

Erster Zwischenstopp: Monbijoupark

In Richtung Norden bewegen wir uns jetzt gemütlich auf den Monbijoupark zu. Dazu laufen wir bis ans Ende der Museumsinsel, lassen das Bode-Museum hinter uns und überqueren die schöne Monbijoubrücke. Wieder auf dem „Festland“ angekommen, erstreckt sich vor uns die vier Hektar große Parkanlage. Der Monbijoupark ist ein echtes Naherholungsgebiet: Auf den weitläufigen Rasenflächen sind Sonnenbaden und Ballspiel ausdrücklich erlaubt. Auf dem schönen Grillplatz können Sie im Sommer mit Freunden leckere BBQs veranstalten. Wenn Sie möchten, erkunden Sie ein wenig den Park oder kehren Sie an der Theaterbar gegenüber vom Bode-Museum für einen kühlen Drink ein.

Zweiter Zwischenstopp: James-Simon-Park

Weiter geht es entlang des Spreeufers, diesmal in südliche Richtung. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir eine weitere Parkanlage, den etwas kleineren James-Simon-Park. Benannt nach dem Berliner Unternehmer, Kunstmäzen und Wohltäter können Sie hier den Blick auf den herrlichen Berliner Dom genießen. Weil es hier meist etwas ruhiger zugeht als im Monbijoupark, bietet sich der Park auch für eine Mittagspause im Freien an. Falls Sie Ihr Lunch nicht dabei haben, können Sie auch eines der zahlreichen Restaurants besuchen, die den Rand des Parks säumen.

Dritter Zwischenstopp: Friedrichsbrücke und Lustgarten

Weiter geht es Richtung Süden. Über die Friedrichsbrücke kehren wir auf die Museumsinsel zurück und laufen nun in Richtung Lustgarten. Schon im 16. Jahrhundert als Obstgarten angelegt, wurde das Areal später vom Großen Kurfürsten kunstvoll in einen Lustgarten umgestaltet. Bemerkenswert ist die riesige Granitschale, die sich vor dem Eingang des Alten Museums befindet. Die im Volksmund liebevoll „Berliner Suppenschüssel“ genannte Skulptur wurde im Jahr 1828 aufwändig über die Spree eingeschifft. Mit ihren 70 Tonnen galt sie als Weltwunder der Biedermeierzeit und ist bis heute eine bekannte Berliner Sehenswürdigkeit. 

Ziel: Nikolaiviertel

Vorbei am Berliner Dom kehren wir über die Liebknechtbrücke wieder auf die Ostseite des Spreeufers zurück. Hier erwartet uns die letzte Station unseres Spaziergangs an der Spree: das Nikolaiviertel. Mit seinen engen Gassen und altertümlichen Häusern fühlen Sie sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Dabei wurde das Viertel im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und erst in den 80er Jahren nach historischem Vorbild rekonstruiert. Neben der gleichnamigen Kirche lohnt besonders ein Besuch des Ephraim-Palais, ein architektonisches Meisterwerk des 18. Jahrhunderts im Rokokostil. Ebenfalls einen Besuch wert ist das barocke Knoblauchhaus, das mit seinen wertvollen Möbeln einen schönen Eindruck der großbürgerlichen Epoche vermittelt.


Den Abend ausklingen lassen: Tanzen am Wasser

Aber auch wenn die Sonne untergeht, zieht die Spree in Berlin noch zahlreiche Menschen an. Beispielsweise für die kostenlosen Tanzabende am Flussufer, direkt gegenüber vom Bode-Museum. An fast allen Tagen in der Woche finden hier thematisch unterschiedliche Events statt, von Swing, über Cha-Cha-Cha, Walzer & Co. bis hin zu Standard und Latein. Aber auch Argentinischer Tango und Salsa stehen auf dem Programm. Wer es noch etwas ausgefallener mag, findet sich am Samstagabend zum Squaredance ein. Vor dem Beginn der eigentlichen Tanzabende werden auch kostengünstige Kurse für Einsteiger angeboten. Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben: Alle Kurse sind Drop-In-Kurse, Sie können also ohne vorherige Anmeldung mitmachen.

Folgen Sie unserer Route entlang der Spree von der Museumsinsel zum Nikolaiviertel.


Die Spree in Berlin: Das Herz der City

Die Berliner lieben ihre Spree und das zurecht! Wie eine Lebensader durchzieht sie das Stadtgebiet und lädt an ihren Ufern zur Erholung und zum Flanieren ein. So ergibt sich ein schönes Gegengewicht zum lebhaften Alltag in der Hauptstadt. Vom GLINT aus sind es nur wenige Gehminuten bis zur Spree in Berlin-Mitte. Als GLINT Bewohner können Sie so jederzeit den Blick entspannt über das Wasser schweifen lassen.

Viele weitere Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Stadtspaziergängen in Berlin erhalten Sie in unserem kostenlosen Guide „Leben in Berlin“.

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