Eine wohlbehütete Schönheit, neu interpretiert

Entdecken Sie ein außergewöhnliches Ensemble, das Vergangenheit und Zukunft verbindet. Historische Details werden restauriert, neu interpretiert und an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst. Mit Finesse, Stil und viel Liebe zum Detail haben von Bothmer Architekten den Glanz vergangener Tage zu neuem Leben erweckt. Ein gelungenes Beispiel für die Transformation einer historischen Gründerzeitarchitektur ins 21. Jahrhundert.


Historie

Alle vier Gründerzeithäuser von GLINT stammen aus den Jahren 1873 bis 1886. Sie sind typische Exemplare ihrer Zeit: Mit bis zu fünf Etagen, Seitenflügeln und Hinterhäusern bilden sie ein Ensemble. Ihre Fassaden und Dächer sind reich an Ornamentik, ihre Treppenhäuser aufwendig gestaltet, die Wohnungen glänzen durch hohe Räume, zeittypischen Stuck und große Flügeltüren. Eine Besonderheit: das filigran verzierte Türmchen mit Schieferdach, das wie eine Krone das Eckgebäude ziert.


Die Grundidee besteht darin, die einzelnen Bestandsgebäude von innen zu einem Ensemble zu vereinen.
CHRISTOPHER VON BOTHMER ARCHITEKTIN

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Kaufmänner, Bankiers, Unternehmer, Handwerker und Künstler wohnen hier, darunter wohl auch der Landschaftsmaler Charles Hoguet. Im Zweiten Weltkrieg werden die Häuser durch Bombentreffer beschädigt. Es folgt eine Notsanierung und Abstuckung in der DDR-Zeit. Nach der Wende steht das Ensemble viele Jahre lang leer. 2017 ist nun endlich das Jahr von GLINT: Hinter die historischen Fassaden zieht neues Leben ein.

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Interview mit den Architekten
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DAS ENSEMBLE:

HISTORISCH-WERTVOLL

GLINT zeichnet sich nicht nur durch seine besonders zentrale Lage im Herzen Berlins aus, sondern auch durch die historische Bausubstanz. Die Gründerzeithäuser werden durch einen Neubau ergänzt und von innen zu einem Ensemble vereint. Dies erfolgt in erster Linie durch einen zentralen Innenhof, von dem aus jedes Haus begehbar sein wird. Der Hof wird als urbane Oase zum Communitybereich – ein zentrales Anliegen der Architekten Anastasia und Christopher von Bothmer. Sie wollen Orte schaffen – im Hof, in der Kaminlounge und im Eingangsbereich –, wo man nicht nur vom Concierge, sondern auch von seinen Nachbarn begrüßt wird. Die neue Wohnung wird so schneller ein Zuhause.

Teil des architektonischen Konzepts ist ein Alt-Neu-Spannungsbogen, der sich in der Dachgestaltung und vor allem zwischen Innen- und Außenbereich vollzieht. Durch den Einfluss der Denkmalpflege wird die äußere Anmutung eine historische bleiben. Die klassisch gründerzeitlichen Fassaden, Traufhöhen und Fensterformate unterstützen diesen Eindruck. Ein architektonisches Highlight wird der neue Turm sein. Er verleiht GLINT zusätzlichen Glanz.

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Innenhof
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HOSTA

Der Hof prägt das gesamte Ensemble und wird neu gestaltet — mit mehr Licht, mehr Grün und mehr Qualität. Es wird schöne Blickachsen geben mit reizvollen Ebenen und Tiefen. Grüne Bepflanzung über mehrere Etagen, Kunst in den alten Nischen, kleine Wasserläufe und Gartenplätze sind ebenfalls geplant. Der Hof soll Menschen zusammenbringen, denn er ist der Übergang vom Privaten zum öffentlichen Raum. Eine kleine Oase inmitten der Großstadt, die man an diesem Ort nicht erwartet hätte.

HYDRANGEA PETIOLARIS
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AMELANCHIER
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Eine Oase

inmitten der Großstadt

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POLYPODIUM CALIFORNICUM

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